LEBEN HEISST ,...

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LEBEN HEISST ,...

Beitrag  Hubert Laufer am Di Feb 18, 2014 10:59 am

Der Hinweis

Das Manuskript wurde bereits Anfang der 9Oiger Jahre verfasst.
Nachfolgend wird es lediglich in den Formulierungen soweit erforderlich
korrigiert. Der Inhalt möchte zeigen, dass das Thema zeitlos wichtig bleibt.
Folglich ist es auch belanglos wie alt der Leser ist. Die  Abschnitte
beginnen mit ... , dabei sollte jeder den Titel vor Augen haben.

...dankbar sein und bleiben !

Die meisten Nachgeborenen, die weder Krieg noch Zeiten der Not erlebt haben,
erwarten viel vom Leben. Das gezielt gesteuerte Konsumverhalten ausgehend
von den Marketingstrategien der Wirtschaft hat das Gefühl für das richtige Maß
bei vielen Verbrauchern eingeschläfert. Es überrascht deshalb nicht, dass viele,
oft Jüngere gar nicht den persönlichen Wert eines zufriedenen Lebens zu schätzen
wissen. Viele Eltern haben  nicht mehr gelernt, dankbar zu sein.
Wie sollen sie nun die Dankbarkeit ihren Kindern vermitteln?
Dazu gehört, die kleinen Freuden des Alltags sehen und dankbar empfinden.
Gottfried Keller rief poetisch aus: "Trinkt oh ` Augen, was die Wimper hält
von dem goldenen Überfluss der Welt ."
Dieses seelische Empfinden kann zu einem zufriedenen, glücklichen und dankbaren
Leben erheblich beitragen.

....die Erfahrung anderer achten.

Die rasant entwickelte Technik in den meisten Lebensbereichen, führte dazu,
dass viele überzeugt sind, dass die  vergangenen Erfahrungen überholt, nutzlos oder
zumindest unwichtig sind. Diese Meinung vergisst oder verdrängt massiv, dass der
gesamte Fortschritt auf vergangenen Kenntnissen und Erfahrungen beruht.
Jeder kann für sich die Produkte aufführen, die diese These belegen.
Stellvertretend soll an die Flugzeugindustrie erinnert werden.
Bereits Leonardo da Vinci  hatte Flugobjekte entwickelt. Aber erst am Beginn des
2O. Jahrhunderts wurde die Idee Wirklichkeit, die sich trotz bekannter Rückschläge
unglaublich schnell für alle nutzbar, umsetzte. Kein Fluggast hat gegenwärtig die
Entwicklung und die technische Erfahrung vor Augen, wenn er von A nach B fliegt.
Aber nur, wenn wir die vergangene Erfahrung würdigen, wissen wir auch den
Fortschritt zu schätzen. Der selbstverständliche Gebrauch der viele Geräte ist ein
wichtiger Grund dafü , dass wir die Erfahrungen nicht mehr ausreichend akzeptieren.

... den Tag sinnvoll nutzen .

Der Spruch: Nütze den Tag, dürfte allen geläufig sein. Trotzdem gibt es viele,
die in den Tag hineinleben. Das hat natürlich etliche Gründe. Dazu gehört:
Es fehlt ihnen ein winziges Ziel für den Tag. Das beginnt mit einem regelmäßigen
Aufstehen und beinhaltet  einen geordneten Tagesablauf. Wir verfügen über immer
weniger Zeit, weil wir uns zu oft von unwichtigen Dingen ablenken lassen.
Wozu ist es erforderlich, während des  Einkaufs mit dem Handy zu telefonieren usf.?
Termine sind sofort morgens zu organisieren, damit man laufend den Überblick hat.
So wird das Handy zum Notfallgerät. Wer beruflich viel telefoniert, sollte trotzdem
die Entspannungsphase sehen und einhalten. Wer den Tag nicht strukturiert nutzt,
könnte aus der gängigen Vorstellung  von einem natürlichen Leben ausgestiegen
sein. Jeder sollte folglich darauf achten die Basis eines zufriedenen Lebens nicht zu
verlassen. Niemand ist gänzlich chancenlos. Jeder sollte jedoch die Chance ergreifen,
die vor ihm liegt. Wem das nicht gelingt, ebnet einer resignierenden Lebensauffassung
die Tür, die schnellstmöglich geschlossen werden sollte.

... täglich den Stress reduzieren .

Es wurde zum geflügelten Wort: " Ich habe keine Zeit, bin so gestresst". Es gibt  
viele Empfehlungen die Zeit einzuteilen. Aber umsetzen sollte dies jeder können .
Wer den Tag richtig nutzen kann, wird darauf achten den täglichen Stress soweit zu
reduzieren, dass dieser nicht gesundheitsgefährdend wird. Oft wird Stress mit Erfolg  
gleichgesetzt, dass ist eine Selbsttäuschung, die sofort abgestellt werden sollte.
Stress kann jeder durch tägliche Entspannungsübungen abbauen lernen.
Dazugehört ein leicht erlernbares und ständig anwendbares autogenes Training.
Googeln ist der einfachste Weg, um die leichte Entspannung kennen zu lernen.
Wer das nicht kann zeigt, dass ihm bisher die kreative geistige Entspannung fremd ist.
Diese wichtige Lebensregel wird  zusätzlich durch die unterschiedlichen persönlichen
Geräte ignoriert. Insofern sollte jeder daran denken, dass wir sehr stark dazu neigen,
uns mehr Stress zu machen als erforderlich. Dies beginnt damit, dass während eines
Gesprächs oder eines Essens auf die modernen Spielgeräte für Erwachsene nicht
verzichtet wird.
Wer die Ironie dieses letzten Satzes nicht versteht, ist selbst bereits gefangen in der
modernen Hysterie: "Ich habe keine Zeit."

... täglich an morgen denken .

Niemand wird sich davon freisprechen können, gelegentlich schlecht drauf zu sein
und eine schlechte Laune zu haben, weil niemand nach vorn blicken kann.
Dafür kann es viele persönliche Gründe geben. Diese sollten sich jedoch nicht zu einer
depressiven Stimmung entwickeln.  Es ist nicht die Krankheit Depression gemeint, die
sofort ärztlich behandelt werden muss. Die nur depressive Stimmung habe ich als Kind
bei meinem Vater beobachtet. Es war ihm alles gleichgültig, so dass er trotz körperlicher
Gesundheit nicht so aktiv war, wie ich mir das vorgestellt hatte. Am besten lässt sich  
diese Meinung mit der pessimistischen oder optimistischen Lebenseinstellung erläutern.
Der Pessimist sagt: "Das Glas ist halb leer." Der Optimist meint: "Das Glas ist halb voll."
In einer niedergeschlagenen Stimmung sieht der Betreffende alles grau in grau.
Nichts bereitet scheinbar Freude. Selbst die kleinen Freuden des Alltags werden nicht
wahrgenommen. Wer Letzteres kann, wird auch den Blick nach vorn richten können.
Jeder kann auch angstvoll von einer veröffentlichten Meinung angesteckt werden.
Deshalb bleibt es unverzichtbar den positiven Blick nach vorne zu richten. Dabei kann
es dem Einzelnen helfen an Luthers Wort zu denken: " Wenn ich wüsste, dass morgen
die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen."

... nicht allein an den materiellen Erfolg denken .

Die materialistisce Wirklichkeit übersieht, dass für den Einzelnen Geld nicht alles ist.
"Ohne Moos , nichts los ", weiß der Volksmund. Ein  Motivationslehrer hatte vor Gier
Geld unterschlagen und landete im Gefängnis. Dieser Mann bewies die pervertierte
Beziehung zum Geld. Über Jahre motivierte er Tausende in seinen Seminaren dazu
an ihren Erfolg zu glauben. Für diese Methode mussten sie viel Geld hinblättern.
In seiner Botschaft soll er behauptet haben: "Auch Penner können Millionäre
werden."  - Laut Berichten schwamm er im Geld und verlor so den Blick für die  
eigene Wirklichkeit und unterschlug viel Geld. Die Antwort auf dieses Leben
scheint einfach: Er konnte nicht mehr zwischen Sein und Schein unterscheiden.
Denn wie glaubwürdig ist eine Methode, die anderen erklärt, viel Geld besitzen und  
erfolgreich sein ist für jeden erreichbar, wenn  man einfache Regeln nicht einhält ?
Es hatte ihn  die Habgier erfasst, die symptomatisch dafür bleibt, dass materieller
Erfolg nicht alles ist. Wichtig  bleibt Maß und Mitte nicht außer Acht zu lassen.
So kann jeder ein zufriedenes, ausgeglichenes Leben führen. Wem dies nicht gelingt,
kann an der Gier nach Geld und Erfolg zerbrechen, wie zu erfahren war. .

... lebenslanges Lernen leben.

Das Schlagwort vom lebenslangen Lernen ist allen bekannt. Wie es umgesetzt werden
soll, scheint vielen nicht klar zu sein. Neben der beruflichen Erfahrung und Kenntnis,
bleibt die Allgemeinbildung unverzichtbar.  
Dazu gehört, dass sich jeder auch über Gebiete informiert, die er im Job nicht benötigt.
Die ständig wiederholte Meinung:Wissen soll sich auszahlen, erklärt unbewusst alles als
unwichtig was sich  nicht in Euro umsetzen läßt.  Dies belegt das Verhalten vieler
Menschen, die das neugierige Fragen nicht mehr kennen oder leben.
Diesbezüglich kann jeder Leser einen fairen Test machen, der darin besteht,dass man
weiß, was den Gesprächspartner interessiert.  
Wird dieses Gebiet verlassen, wird oft geschwiegen. Oder es wird direkt Desinteresse
gezeigt. Und wer vergisst Fragen zu stellen, gibt  den grauen Zellen nicht genug zu
arbeiten und zu wenig Nahrung. Die modernen Hirnforscher haben längst bestätigt,
dass das HIRN sonst vergessen kann zu lernen. Unser Muskel Gehirn kann erschlaffen,
Niemand ist zu alt, um noch zu fragen. Ein bekannter Musiker meinte: Für den PC bin
ich zu alt.  Ich bin zwar sicher, dass er durch seine Musik geistig beweglich blieb.
Aber die meisten Menschen sind nicht so begabt, dass sie wie nebenbei geistig mobil
bleiben. Jeder sollte sich vor Augen halten, dass die gesamten modernen Geräte  mit
laufend eingeübten Lernvorgängen bedient werden.
Diese können auch als Pawlow `sche  Reflexe eingestuft werden, weil sie durch  
Wiederholen in unseren grauen Zellen gespeichert werden. Das ist einseitiges Lernen  
und vergleichbar mit dem einseitigen Training der körperlichen Fitness.

...den Humor nicht verlieren .

Jeder sollte fragen, was ist Humor für mich. Sei auf der Hut und verliere nie den Humor,
könnte ein Leitspruch heißen. Vieles, was wir in jungen Jahren erleben, wird bitter
ernst genommen, weil wir in diesem Moment emotional stark beteiligt sind.
Selbst Niederlagen oder die Vorgänge, die wir solche empfinden können aus zeitlicher
zeitlichen Distanz anders bewertet werden, weil wir dann den Vorgang anders sehen.
Es ist bittere Wahrheit, die niemand gern hört, dass wir oft aus Niederlagen neue
Einsichten gewinnen können, die für das weitere Leben wichtig bleiben.
Überwundene Misserfolge stärken die seelischen Abwehrkräfte gegenüber kleineren
alltäglichen Mißgeschicken. Nicht selten lesen oder hören wir:
Er oder sie ist an dem Schicksal XY zerbrochen. Wenn es geschieht, ist es ein solcher
Einschnitt, der einer Krankheit gleichkommt, entsprechend zu behandeln.
Trotzdem bleibt es wichtig, dass die Betreffenden Hilfe annehmen. Wer sich solchen
Empfindungen geistig nähert sieht hoffentlich ein, dass er die Situation mit Humor
leichter erträgt. Humor ist der Knopf, damit nicht der Kragen platzt, sagte ein Dichter.
Humor ist auch die Bereitschaft und die Fähigkeit das Erlebte im Verhältnis zum Leben
zu sehen. Selbst dieser oder jener Verlust  kann relativiert werden. Dabei wird nicht  
übersehen, dass es sich um tragische Erlebnisse handeln kann.
Jetzt geht es um den Fakt, dass das Leben ohne Humor depressiv machen kann.
Alles wird grau in grau gesehen. Es ist bekannt, dass viele Krankheiten geistig
seelische  Ursachen haben können. Da diese aber nicht erfasst werden können,
kann jeder dem mit Humor als vorbeugende Methode gegen negative Belastungen
umsetzen lernen.

... die geistige Auseinandersetzung wagen .

Gemeint ist, dass sich jeder bei vielen Themen dem Für und Wider stellen sollte.  
Dazu ist es wichtig sich schriftliche Notizen zu machen. Ein allgemeines Beispiel soll
den roten Faden aufzeigen, der unverzichtbar bleibt.
Jeder wird für einen dauerhaften Frieden sein. Trotzdem werden sprachlich - beinahe
täglich - kriegerische Worte gewählt, um die Meinung als bedeutend zu betonen.
" Wir müssen in die Schlacht ziehen", forderte H.Kohl vor der Wahlkampf.
und ergänzte:" Wir müssen alle verfügbaren Mittel anwenden, um die Wahl zu
gewinnen. Dieses Beispiel zeigt, dass wir - jeder für sich - die eigene Sprache
ordnen und sachlich anpassen sollte. H.Kohl, hätte inhaltlich sagen können:
Im Wahlkampf müssen wir alle Kräfte bündeln, damit wir die Wahl gewinnen.
Der aufmerksame Leser registriert,  dass das Wort Wahlkampf noch in unserem
Sprachschatz lebt? Der Begriff " Kampf "ist aber mit brutaler Gewalt verhaftet.
Es sollte heißen: In der Vorwahlzeit ... Jedoch wissen wir, dass uns einprägsame
Schlagworte vermitteln, was gemeint ist. Viele Vorgänge können aufgezeigt werden,  
die verdeutlichen, wie wir mit dem gewählten Wort viel über unsere Meinung äußern.
Ein ernster Begriff bei dieser Frage lautet: Soziale Gerechtigkeit. Alle sind dafür.
Trotzdem meint -fast-jeder etwas anderes damit. Denn in letzter Konsequenz gibt es
diese nicht. Damit möchte ich es belassen und an den Satz verinnern:
Man muss Unterschiedliches, unterschiedlich sehen ,
Auf diese Weise kann man sich vor schnellen Urteilen hüten. Deshalb habe ich den
Begriff der geistigen Nichtauseinandersetzung geprägt. Dieser drückt aus, dass viele  
lediglich emotional reagieren, ohne ihre Argumente sachlich distanziert vorzutragen.
Das Bild von der partiellen Kaspar -Hauser Mentalität ist ebenfalls von mir
und könnte umgangssprachlich für Menschen  angewandt werden, die schnell
Vorurteile auftischen ohne genügend zu wissen und den Sachverhalt zu kennen.
Die egoistische Erziehnung vieler zeigt dieses Vrehalten laufend.

... neugierig und fragend bleiben .

Neugierde ist die Grundlage allen Wissens. Dieser Spruch ist zeitlebens unverzichtbar.
Viele Jüngere - oft ab der Pubertät - hören auf, Ältere zu fragen. Damit signalisieren sie,
dass sie ihnen nichts Neues vermitteln können. Selbstverständlich gibt es dafür auch
etliche Gründe. Aber einer bleibt lebenslang wichtig und wird erwähnt.
Es ist die Beeinflussung durch die Medien. Das virtuelle Sprechen miteinander  
wird als vollwertiger Ersatz im Umgang gesehen. Dies ist  zumindest eine partielle
Wahrnehmungsstörung. Jeder kann dies selbst kontrollieren: Die bekannte Stimme  
am Telefon ist real, wenn wir ein Bild vom anderen  haben. Dies ist auf neuen Geräten
möglich, aber der Kontakt, das Verhalten des anderen - ist nicht übertragbar.
Als das Fernsehen möglich wurde war ich jung und beobachtete, dass die meisten  
Gleichaltrigen in ihrer Freizeit sofort das neue Medium gierig aufnahmen.
Auf der Suche nach einer sachlichen Antwort für dieses Verhalten, stellte ich fest und  
und fühle mich durch die neuen Geräte bestätigt, dass es vielen genügt im Job
verlässlich zu sein. In ihrer Freizeit folgen sie dem subjektiven Gefühl sichzu
unterhalten.
Kaum jemand fragt, wie viel Zeit damit vergeudet wird.  Wie ordnen wir aktuelle
unterschiedliche Fakten ein, wenn wir uns nicht vor Augen führen, dass andere die  
Infos und Berichte erarbeitet haben und anbieten?
Das geistige Alter beginnt in dem Moment, in dem sich der Einzelne plastisch formuliert
weder um Gott und die Welt kümmert. Wir sind mehrheitlich zufrieden, wenn wir sozial
vernünftig leben können und keine besonderen existenziellen Probleme haben.
Daraus folgt, dass viele - zu viele - nur Gespräche führen können, die in ihrem direkten
Interessen liegen. Die negative Konsequenz daraus ist, dass diejenigen bald ein sehr
einseitiges, festgefügtes Bild von der Wirklichkeit haben und so kaum geistige Impulse
erkennen. Die öffentliche Meinung nutzt diesen Trend, weil oft behauptet wird:
Wir richten uns nach den Zuschauerwünschen.
Es bleibt eine zeitlose Aufgabe für Gesellschaften, die demokratisch sind und bleiben
möchten, dass innovative Anregungen nur erkannt und umgesetzt werden können,
wenn wir - jeder für sich - an zukunftsorientierten Veränderungen arbeiten .
Diese können allein durch neugieriges Fragen erkannt und realisiert werden.

... sich für den Frieden einsetzen .

Beim Blick in die Geschichte sehen wir: Kriege ziehen sich wie ein roter Faden durch
die Epochen, aber auch die Gegenwart verzeichnet lokale Kriege. Mitunter nennen wir
sie: Stellvertreter - Kriege, weil der Beobachter oft nicht erfährt, ob die Regierung X
von eigenen Problemen ablenken oder Waffen testen möchte.
Es bleibt wichtig, dass wir uns für den Frieden einsetzen, damit die Atmosphäre
nicht gefestigt wird, Krieg als selbstverständlich anzusehen. Ich erinnere daran, dass
in den USA der Waffenbesitz als wichtiger Aspekt der eigenen Freiheit gesehen wird.
Diese staatlich erlaubte Selbstjustiz führt beinahe ständig zu unschuldigen Opfern.
Es ist einer Zivilisation aber nicht würdig, diese Selbstverteidigung weiterhin zu dulden.
Der Täter wird stets sagen: Ich war im Recht, weil das Opfer getötet wurde.
Es lässt sich lediglich mit einem zynischen Menschenbild erklären, wenn diese
Waffengesetze nicht geändert werden. Die Waffenlobby sei so stark, dass sich die
Politik nicht traut, dagegen anzugehen. Wo bleibt da das Primat der Politik? Es ist
damit erklärbar, dass die verantwortlichen Politiker auf ihrem Weg zum Amt beinahe
jede Zivilcourage verloren haben. Ein schlimmes Wort taucht in der Öffentlichkeit auf
Es lautet: Kollateralschaden. Dabei sind die Menschen gemeint, die dieser oder jener
Absicht geopfert werden. Was unterscheidet diesbezüglich unser Bewusstsein von den
rituellen Menschenopfern vergangener Tage? Weil wir eine Massengesellschaft sind,
hofft jeder, dass er nicht zu diesen "Geopferten" gehört. Würden wir stets sagen:
Es wurden viele, zu viele Menschen geopfert, dann würden vielleicht auch die politisch
Verantwortlichen vorsichtiger mit ihren Kriegshandlungen umgehen.
... die Balance halten

gesund, zufrieden und maßvoll leben.
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