MEIN DENKEN

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MEIN DENKEN

Beitrag  Hubert Laufer am Do Jun 25, 2015 10:05 am

EINFÜHRUNG !

Jeder ist stolz darauf selbständig denken zu können.
Im Folgenden geht es jedoch um das kreative Denken.
Ein Lernerfolg und die Kenntnisse eines Berufes sind dem Intellekt geschuldet.
Unser Bildungssystem hat ein breites Denkangebot und meint:
Alles ist bereits gedacht .
Ich sage: Damit wird der Radius des Denkens absolut gesetzt. Es wird nicht
wahrgenommen, dass wir ein geschlossenes Denksystem vertreten.
Konstruktive schöpferische Ideen werden deshalb nicht wahrgenommen,
sondern tabuisiert. Mein konstruktives Fenster des Denkens weist
auf die systematischen Strukturen unserer Beziehungen hin.
Das wird in meinem Hauptwerk: DIE NARZISSTISCHE GESELLSCHAFT  detailliert
beschrieben. Momentan sollen praktische Hinweise gegeben werden, die jeder
nachvollziehen kann.

DAS MENSCHENBILD

Wer politische Macht besitzt, möchte diese ausbauen. Dies kann nur auf Kosten
anderer geschehen. Gegenwärtig zeigen die englische und russische Regierung,
dass sie ihre eigenen Interessen verfolgen.
Demokratische Regierungen sollten jedoch die Solidarität verinnertlicht haben.
Wenn das nicht der Fall ist, wird sichtbar, dass die Verantwortlichen  ihre Macht
so hoch einschätzen, dass sie darauf keine Rücksicht nehmen.
Wenn die Politik Englands mehr Macht für sich beanspruchen will und trotzdem in der
EU bleiben möchte, zeigt sie, dass ihr Denken egozentrisch ist. Toleranz von anderen
zu erwarten, ohne die eigene Grenzen zu sehen, bleibt aus demokratischer Sicht,
inakzeptabel. Der Spruch: Es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird,
ist diesbezüglich unangebracht. Versuchen wir die Ursachen für dieses Verhalten
zu finden, können wir feststellen: Dieses Menschenbild ist undemokratisch.
Natürlich sagt dies niemand in der Öffentlichkeit.
Vergleichbares erleben wir in Russland: Es sträuben sich die Haare dieses Land als
Demokratie einzuordnen. Die Strukturen sind diktatorisch, die formal als Demokratie
bezeichnet werden. Seit einigen Jahren wird jede kritische Stimme zum Schweigen
gebracht .
Die übrigen westlichen Demokratien sollten jedoch auch nach innen schauen .
Beinahe perfekt läuft das System der Ignoranz ab. Warum finde ich keinen Verlag ?
Weil auf dem Büchermarkt ein Monopol herrscht. Zwar kann ein Autor einen Verlag
finden, der sich bezahlen lässt, aber das Buch wird nicht in Buchhandlungen vorrätig.
Ähnlich verhält es sich mit der Kandidatenauswahl. Beruf und Beziehungen bestimmen
die Auswahl. Niemand fragt, dass dadurch die repräsentavie Demokratie Kandidaten
hat, die nicht alle Berufsgruppen repräsentieren .
Das geschlossene Denksystem der Wirklichkeit erkennt nicht, dass das demokratische
damit enorm kritisierbar ist. Mein Denken beinhaltet: Es ist bleibt wichtig für eine
reformbereite Demokratie, dass die  Strukturen kreativ bleiben, um so für die Zukunft
Impulse zu geben, die nachhaltig wirken und in eine vernünftige Verantwortung münden.
Dazu gehört der Abbau der de facto - oligarchischen Strukturen, die zu beobachten sind.

NEUE BEGRIFFE

Die berufsbezogene Bildung führt dazu, dass das innovative Denken außerhalb der
Fachgebiete kaum erkannt wird. Es fehlt die geistige Auseinandersetzung, die ich:
Nonkonfrontation ( Nichtauseinandersetzung) nenne. Das führt dazu, dass viele eine
partielle Kaspar Hauser Mentalität entwickeln, ohne dies bewusst so zu empfinden.
"Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß ", behauptet der Volksmund.
Kurz: Kaspar Hauser wurde das Findelkind genannt, das nach der Entdeckung mühsam
reden und schreiben lernte. Mein Begriff bedeutet folglich: Wenn ich mich kaum für
Thema XY  interessiere, weiß ich wenig darüber. Aber und das ist mein Anliegen:
Die grauen Zellen , die inzwischen Festplatte genannt werden , bekommen nicht  
genügend Nahrung, können wenig speichern. Deshalb können wir geistig unbeweglich
werden. Unverzichtbar bleibt, dass niemand die natürliche Neugierde aufgibt.
Meine Argumente möchten praktische Beziehungsimpulse  geben, die jeder im privaten
Umfeld beobachten kann. In Gesprächen kann jeder feststellen, dass die meisten über
ihre Meinung, ihre Sorgen reden möchten. Es findet ein Monolog statt. Ein Dialog mit  
den Zuhörern findet selten statt. Der "Redende" fragt kaum. Oft sind die Gespräche
beendet,wenn die Mitteilungen erschöpft sind.
Es wird eine Zuhörer - Toleranz erwartet, die aber nicht erwidert wird.
Somit fehlt häufig die Empathie, die das Hören auf andere beinhaltet.
Das Wort Rezeptivität ist in unserer Alltagssprache kaum bekannt und  besagt:
Aufgeschlossen sein für neue Argumente, für neues Wissen.
Wer sich selbstsicher im gedanklichen Radius der beruflichen Kenntnis bewegt, benutzt
meistens die Redewendung: Ich weiß aber ... !  
Unsere Gesprächsführung ist nämlich überwiegend auf eine Verteidigungshaltung
angelegt: Ich lasse es mir nicht gefallen, dass mich der andere belehrt.
Dieses Schema habe ich vor vielen Jahren entdeckt. Es kann nur erkannt werden,
wenn der Einzelne rezeptiv genau hinhören möchte .
In der Konsequenz geht es mir darum,  dass wir diese und andere Begriffe unter
der geistigen Langzeit- Wirkung sehen sollten.

ALLTAGSSPRACHE

In meiner konstruktiven Absicht erwähne ich, dass wir alle in eine Umgangs - oder
Alltagssprache eingebunden sind, die in einen unterschiedlich großen Radius des
Denkens umfasst. Wissen und Bildung bilden diesbezüglich den Rahmen.
Jeder sollte sich die Zeit nehmen einige dieser vielen Redewendungen inhaltlich
aufzuzählen. Es folgt ein simples Besipiel: Der dümmste Bauer hat die dicksten  
Kartoffeln. Das Witzige dieses Spruchs ist, dass jede Region den Spruch für ihr
als typisch ansieht und sagt : "Bei uns sagt man ..." Das ist Lokalpatriotismus ,
der signalisiert: Wir haben eigene Sprüche parat. Inhaltlich ist das aber Unsinn .
Inzwischen werden Sprachgewohnheiten via Netz unzählige Male weiter verbreitet .
Bezogen auf das Denken bedeutet es, dass der Radius der Sprache und des Denkens
laufend wiederholt wird. Sie können sich neuen Denkimpulsen öffnen, wenn Sie meine
Hinweise oder Texte genauer studieren. Unser Denken ist inhaltlich voller geistiger
Axiomen. Denken Sie dabei an die Werte und Begriffe  wie Freiheit, Wettbewerb, usf. .

VERSTAND

Jeder kennt irgendeinen Spruch, der das Wort Verstand beinhaltet." Du verlierst
wohl deinen Verstand." Sachlich betrachtet ist Verstand unsere Fähigkeit etwas
geordnet zu verstehen und zu benennen. Genau genommen sind wir wieder bei einem
Begriff, den wir oft benutzen, ohne daran zu denken, dass es ein geistiges Axiom ist.
Diese nicht belegbare geistige Annahmen sollte jeder näher betrachten. Es ist die
weit verbreitete Gedankenlosigkeit, dass wir meinen: Wer genug Verstand besitzt
wird schon wissen, was in der Politik läuft usf. Das Wort Intelligenz kollidiert in der
Alltagssprache mit dem Verstand. Dieser hört sich nämlich freundlicher an. "Dein
Verstand kann sich sehen lassen."  Dieses Beispiel zeigt, dass wir beide Wörter oft
vermischen oder verwechseln. In der Definition ist die Intelligenz die Grundbegabung.
Durch Lernen, Ausbildung und Allgemeinbildung formen wir daraus den Verstand, der
uns sagt wie die Dinge laufen oder funktionieren. Folglich ordnen wir unsere Argumente,
wenn wir in Diskussionen präzise formulieren. In den so genannten sozialen Medien
werden häufig plumpe Emotionen veröffentlicht. Ein einfaches Beispiel, das meine
Absicht verdeutlichen möchte. "Die heutige Politik ist Mist." Wer so etwas formuliert-
jeder weiß, dass viel schlimmere Meinungen veröffentlicht werden- zeigt, dass er die
Intelligenz besitzt, so etwas zu texten. Sein Verstand, der ordnet und hinterfragt,
sollte ihm signalisieren: Das ist völlig unsachlich. Insofern sage ich bereits lange: Zu
viele Menschen haben versäumt ihre Emotionen zu bändigen. Und behaupte weiter:
Auf diesen Sachverhalt legt die allgemeine Bildung kaum einen Wert. Es reicht mit der
Intelligenz Fachwissen auszubauen. Ob derjenige daran interessiert seinen Verstand
so zu festigen, dass er erst denkt und dann redet, ist jedem selbst überlassen.
Mitunter sage ich: Er oder sie können schneller reden als ich denken kann. Damit wird
deutlich, dass viele meinen es genügt, wenn intelligente Sprüche gemacht werden.
Ob diese mit Verstand gesegnet sind, muss der Zuhörer herausfinden.

WANN BEGANN MEIN DENKEN ?

Es war für mich ein Schlüsselerlebnis, dass ich auf der Flucht Erwachsene beobachtete,
die sich aus meiner Sicht wie Kinder verhielten. Sie stritten sich um kleinste Vorteile,
wie etwa um einen Sitzplatz. Meine Mutter beteiligte sich nicht daran, so dass ich sie
rückblickend ständig bewunderte. Ich ahnte nicht, dass ich ihr innerlich nacheiferte .
Nach der Flucht erzählte sie dem 11jährigen die Familiengeschichte bis in die Details.
" Von Kindern und Narren, erfährt man die Wahrheit", traf für mich nicht zu, weil ich
mit niemanden darüber sprach. Dabei wusste ich natürlich nicht, wie stark mich dieses
Wissen in der Pubertät verunsicherte. Bezogen auf meine jetziges Thema hatte sie
dem Jungen mitgeteilt: Wir strampelten uns ein Leben lang ab und verloren alles.
Unbewusst beschäftigte ich mit der Frage: Was kann man im Leben beginnen, wenn  
es doch verloren geht? Mit Anfang zwanzig war ich so stark belastet , dass ich meine
Lehrerin aufsuchte, die mich bereits seit der Flucht kannte. Ich sagte zu ihr, dass ich
so gern die höhere Schule besucht hätte. Sie antwortete und zeigte damit, dass sie
mich durchschaut hatte: Sie werden ein ... sein. Die vertrauliche Prognose übersetzte
ich: Eine eigene Aussage machen. Inzwischen sah ich mich als Fragender, der nach
Antworten suchte. Insofern war die Meinung der Lehrerin eine Bestätigung für mich.
Hatte meine Mutter dies so bereits empfunden? Burschikos sage ich seit langem:
Sie setzte mich auf eine Schiene, die nichts mit den üblichen Konflikten der Jugend
zu tun hat. Mir fehlte jedes Gespür für Neid, Missgunst und Gier usf. Alle negativen
Eigenschaften versuche seit jeher zu vermeiden, so dass ich schon lange eine positive
und vertrauensvolle Lebenssicht vertrete.
Ich sah mich als Beobachter, wollte aber nicht allein bleiben. Erst meine Frau mit der ich
Jahrzehnte lang verheiratet bin, verstand mich so, wie ich mir das erhoffte.
Unsere Ansichten ergänzten sich und bestärkten uns in unserem Selbstwertgefühl.
Bereits in der Jugend hatte ich begonnen meine Emotionen zu beschreiben. Jahre später
erfuhr ich, dass meine Konflikte als junger Erwachsener auf die traumatischen Erlebnisse
bei der Flucht und danach zurückzuführen waren.
Rückblickend hatte ich längst die geistige Auseinandersetzung mit den Fragen begonnen.
Das Ziel war klar: Ich wollte für mich befriedigende Antworten finden. Diese führten dazu,
dass ich die Philosophie des Alltags entdeckte. Dieses System wird erkannt, wenn sich der
Einzelne Zeit nimmt, mein Hauptwerk "Die narzisstische Gesellschaft " durchzuarbeiten.
Ich bin demütig genug, um zu sagen: Es ist ein kleines Fenster des Denkens, dass jedoch
privat und beruflich, aber auch allgemein gesellschaftlich für frischen Wind unser Verhalten
bringen kann. Es lohnt sich folglich dieses kreative Denken kennenzulernen.
 

EINE ALLTAGSKUNDE IST WICHTIG

In der Pubertät sind alle einer besonderen Belastung ausgesetzt. Es soll die Orientierung,
aber auch die eigene Position gefunden werden. An vielen suchtgefährdeten Waren
kann nachvollzogen werden, dass eine geistige Orientierung unverzichtbar ist. Deshalb
plädiere ich für eine Alltagskunde in den weiterführenden Schule, weil das Elternhaus
als befangen eingestuft. Für die Gesellschaft ist es unerlässlich, dass die Eltern ihre
Aufgabe sehen und umsetzen. Allerdings ist eine Einführung in die unübersichtlichen
Angebote eine zusätzliche Bestätigung wie wichtig der maßvolle Umgang bleibt. Ferner
bleibt die Beziehung untereinander ein wichtiger Aspekt des Lebens. Zur positiven
Lebensgestaltung gehört der Dank, der nicht mehr generell eingeübt wird.
Wird fortgesetzt .
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