GEHEIMNISSE DER DEMOKRATIE

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GEHEIMNISSE DER DEMOKRATIE

Beitrag  Hubert Laufer am Mi März 23, 2016 11:35 am

EINFÜHRUNG!

Unser Wissen ist so komplex, dass jeder den roten Faden finden sollte, damit er sich
im Dschungel des Wissens nicht verirrt. Bildlich gesprochen habe ich für mich eine
Schneise gefunden und teile sie jedem mit, der sie nutzen möchte.
Im Folgenden werden konstruktive Impulse erörtert, die öffentlich kaum diskutiert
werden. Es geht inhaltlich ausschließlich um die Gesellschaften, die wir Demokratien
oder Zivilgesellschaften nennen. Das ist keine Diffamierung der übrigen Staaten, aber
es bedarf gewisser Entwicklungsstufen bevor ein Staat eine geordnete Zivilisation sein
kann. Kritiker sollten kleine Organisationen sehen, die bis dato anarchische Ordnungen
für ausreichend halten. Die Gründe dafür spielen bei diesem Thema keine Rolle.

Die gewachsenen Gesellschaften sind überwiegend demokratisch strukturiert. Im
Alltag wird oft übersehen, dass sie ein Denken vertreten, welches die innere Situation
der Gesellschaft nicht berücksichtigt. Es wird nicht daran gezweifelt, dass Verfassungen
den ordnungspolitischen Überbau darstellen, damit ein humanes, tolerantes Leben
untereinander möglich ist.
Unser gegenwärtiges veröffentlichte Denken wiederholt laufend die allgemeinen Werte,
ohne die geistigen Defizite wahrzunehmen. Damit verlieren die geltenden Grundsätze
an Glaubwürdigkeit, ohne dass die jeweiligen Verantwortlichen dies sehen. Würde ich
behaupten: Es ist allen bekannt, was ich erläutere, wäre dies ein Phänomen, welches
ich keiner Zivilgesellschaft wünsche. Es würde nämlich bedeuten, dass Verantwortliche
wider besseren Wissens öffentlich ihre Kenntnisse verschweigen, um die Mehrheit nicht
zu beunruhigen. Diese Meinung kann an Beispielen erläutert werden, die momentan für    
Deutschland nicht zutreffen.  
In den USA muss ein Präsidentschaftskandidat über viele Millionen Dollar verfügen,
damit die Wahlkampfkosten bestritten werden können. Wie jedoch wählt die Partei den
Kandidaten aus? 2O16 wurden wir Zeuge, dass ein reicher Kandidat aufgestellt wurde,
der  politisch inakzeptable Argumente in seinen Reden auftischt. Weil diese Hinweise
über den Tag hinaus gelten sollen, werden dessen Aussagen nicht bewertet. Es geht
dabei lediglich darum: Wer prüft dessen politische  Kenntnisse. Für den sachlichen
Beobachter scheint es: Der Kandidat hat die Gremien durch den Reichtum blenden
können. Die charakterliche Eignung wurde offensichtliche nicht thematisiert.

CHARAKTERE UND POLITIK

Jeder Beruf beabsichtigt Profis auszubilden. Mit dem Fachwissen werden die üblichen
psychologischen Kenntnisse vermittelt. Schließlich möchte jeder wissen, wie er mit
anderen umgehen sollte. Der eigene unbewusste Charakter kann kaum überprüft
werden. Unvorstellbare Vorgänge machen das klar. Der Mann bestand alle Prüfungen.
Kein Arzt erkannte, dass er als Pilot ungeeignet ist. Beim Flug verließ der 1. Pilot die
Kabine, weil er die Gefahr nicht ahnen konnte. Der Co-Pilot brachte das Flugzeug zum
Absturz in den Bergen. Mit ihm starben 15O Menschen.
A.H. hatte einen destruktiven narzisstischen Charakter, den kaum ein Befürworter  
in der zerstörerischen Konsequenz erkannte.  Die demokratischen Regeln sehen  
in der Wahl ein ausreichendes Auswahlkriterium. Danach besitzt der Gewählte die
Macht. Überwiegend gehen alle Institutionen davon aus, dass jeder weiß: Zur Macht
gehört auch Verantwortungsbewusstsein. Schließlich bleibt Vertrauen  eine wichtige
Säule gesellschaftlichen Zusammenlebens. Aber der Egoismus beginnt mit kleinsten
Schritten. Die Anzahl der Stimmen ist plötzlich unwichtig. Nur das Ergebnis zählt. Viele
Wahlberechtigte spüren, dass sie nicht ernstgenommen werden. Aber sie wurden durch
Schönwetterreden ruhig gestellt. Wenn viele emotional wählen, hat das etliche Gründe.
Aber es liegt eben auch am eigenen Charakter. In meiner Studie habe ich das erläutert.
Gesetze werden oft auf Wunsch starker Interessengruppen gestaltet. Die Privilegien
beginnen an dem Punkt, an dem die Kontrolle fehlt. Es wundert folglich nicht, dass die
Parlamentarier erst an sich denken. Das entspricht dem natürlichen Verhalten aller.
Dies sollte gelegentlich zugegeben werden, weil sonst die Reformunfähigkeit des
Gesetzgebers zementiert wird. Die Gewaltenteilung enthält das juristische Denken,
das politisch orientiert ist. Folglich schließt sich der Kreis zwischen den Vorteilen für
Minderheiten und Nachteile für Mehrheiten. Dafür gibt es etliche Vorgänge. Dies fällt
gravierend am Versorgungssystem auf. Warum ließen das alle Regierungen seit 1949
zu? Weil es ihnen und anderen Minderheiten Privilegien brachte. Die benachteiligten
Arbeitnehmer sahen dies als ihr Schicksal an, sonst hätten die Gewerkschaften
zwischenzeitlich dagegen protestiert. Wenn alle Erwerbstätigen versicherungspflichtig
werden, dann entspräche dies dem inhaltlichen Auftrag des Grundgesetzes für die
Gleichheit einzutreten. Insofern sind die menschlichen Charaktere begünstigt, die sich
besser in Szene setzen können, als andere. Daraus folgt, dass die Chancengleichheit
das Ideal bleibt, welches politisch das menschliche Verhalten nicht berücksichtigt und   
so wird die soziale Ungleichheit kaum reduziert. Das scheint vielen kaum bewusst zu
sein. Wenn ich sagen würde: Das ist allen Verantwortlichen in der Politik und der
Gesellschaft bekannt, dann könnte ich sagen:
Also werden gezielt und bewusst Bildungsinhalte der Mehrheit verschwiegen, um die
Macht der Minderheit zu erhalten und zu stärken. Meine Überzeugung geht davon
aus, dass es Teil der gedankenlosen Bildung ist, die die unbewussten Beziehungen der
Wirklichkeit nicht wahrhaben möchte. Nehmen Sie das Beispiel der möglichst kurzen
Studiengänge. Wer nimmt sich die Zeit einen allgemein sachlichen gesellschaftlichen
Zusammenhang zu erarbeiten? Unsere Zeit maßt sich an auf dem Gipfel aller Bildung
angelangt zu sein. Deshalb fehlt ihr die Bereitschaft kreative Ideen zu prüfen.  
Hegel soll bereits überzeugt gewesen sein, dass er und seine Zeit auf dem geistigen
Gipfel angelangt seien. Wer vermutet darin noch die geistige Begrenzung aller?
Ab 2O17 haben die USA einen Präsidenten, der von sämtlichen mir zugänglichen
Medien als unberechenbarer Charakter beschrieben wird. Er konnte die Wahl gewinnen,
weil er die Emotionen vieler mi0brauchte. Andererseits haben ihn in der Konsequenz
weniger als die Hälfte gewählt, wenn man die Wahlbeteiligung berücksichtigt. Außerdem
erhielt er 2,5 Millionen weniger Stimmen als H. Clinton. Aber die Wahlmänner/Frauen
Methode brachte mehr Personen auf seine Seite. Niemand scheint in den USA diese
ungerechte Auswahlmethode zu kritisieren.  

DER INHALT DER WERTE:

Die parteiunabhängige Politik und die veröffentlichte Meinung betonen laufend, dass
wir unsere Werte verteidigen müssen. Und jeder glaubt zu wissen, was das bedeutet.
Die humane Gesellschaftsordnung wird nicht in Frage gestellt, wenn nach den Inhalten
der Werte gefragt wird. Vielmehr kann es unser Denken anregen, wenn  jeder fragt:
Wie halte ich es mit den gesellschaftlichen Werten? In einer langen Phase des Fragens
sah ich ein, dass die meisten unserer Werte geistige Axiome sind. Es können nicht alle
angeführt werden. Aber beispielhaft erwähne ich die WÜRDE DES MENSCHEN IST
UNANSTASTBAR!  Wenn Sie meinen Argumenten folgen möchten, sollten Sie bei diesen
und anderen Werten jedes Mal fragen: Was verstehe ich eigentlich darunter? Ich
behaupte, zu viele Menschen nehmen solche Werte als feste Größe wahr. Das bedeutet
im Alltag, dass fast jeder meint, dass er alle diese und weitere Werte fair anwendet.
Wo bleibt Ihre Würde, wenn Sie von anderen abgezockt werden, weil Sie die Masche
gar nicht erkannt haben? Wo bleibt Ihre Würde, wenn Sie schuldlos obdachlos werden?
Plötzlich sagen alle, die die Verantwortung tragen: So sind die Gesetze, damit wird Ihre
Würde doch nicht angekratzt. Ich sage: Oh` doch: Die menschliche Würde ist davon
abhängig, dass uns Vertrauen entgegen gebracht wird, was andere auch erwarten.
Ein Mensch ohne Wohnung lebt nicht menschenwürdig. Der Arbeitslose bekommt
soziale Unterstützung, damit er menschenwürdig weiter leben kann. Zu den nicht
beweisbaren geistigen Axiomen zählt der Begriff Freiheit. Es wird in der öffentlichen
Diskussion angenommen, dass jeder Freiheit richtig versteht und lebt. Die grobe
Unterteilung in politischer und privater Freiheit wird jedoch nicht ausreichend gelehrt.
Diese muss - das ist ein kategorischer Imperativ - jeder durcharbeiten und innerlich
auch leben können. Gerade der Begriff Freiheit verlockt viele ab der Pubertät diesen
anders zu leben als er eigentlich gedacht ist.  Freiheit beinhaltet nämlich den Begriff
der Verantwortung. Insofern möchte derjenige, der zu viel trinkt oder raucht, nur seine
Freiheit ausleben. Dass er jedoch eine Verantwortung für den eigenen Körper hat, wird
er oft nicht einsehen. Die politische Freiheit schützt jeden vor staatlicher Gewalt. Das
ist leicht zu verstehen und wir schätzen dies auch.    

DEMOKRATISCHES BEWUSSTSEIN

Mitunter werden schlichte Wahrheiten ignoriert. Ich nenne das: Tabuisiert.
Jeder besitzt das Bewusstsein, welches er durch Bildung und Beruf erarbeitet hat.
Es kommt noch ein Faktor hinzu, den die meisten pauschal relativieren. Gemeint ist
die Erfahrung und Kenntnis des Lebensalters. Alle ab 199O Geborenen werden in die
mediale Welt hinein erzogen. Es ist rührend zu sehen, wie die Eltern ihren Kids die
ersten technischen Geräte schenken und meinen: Den Fortschritt soll unser Kind so
früh wie möglich kennenlernen. Die meisten Eltern versuchen kaum distanziert ihre
Meinung zu sehen, sondern schauen nur danach, was modern scheint. Auch viele
Bildungspolitiker bezeichnen die technischen Entwicklungen als notwendigen Inhalt
der Erziehung. Erneut sage ich: Niemand muss ein Technikfeind sein, der darauf
hinweist, dass sich das Hirn des Kleinkindes erst einmal durch Beobachtung und
kleinen praktischen Erfahrungen bilden muss. Diese Meinung vertreten seit langem
auch Hirnforscher. Aber die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft schauen weg.
Ignorieren sie es oder gefällt es ihnen wieder besseren Wissens? Gemeint ist der Fakt,
dass durch ständigen Gebrauch der verschiedenen medialen Geräte, vielen die Zeit
fehlt sich umfassend zu informieren und zum anderen entsteht eine unrealistische
Wahrnehmung über das eigene Wissen und damit über das Bewusstsein. Es reicht nicht
aus Wissenslücken durch anklicken zu füllen. Unser Hirn braucht die aktive Leistung
Verschiedenes zu erfragen, zu erforschen. Wer dies versäumt, bleibt in geistigen
Emotionen verhaftet und reagiert oft zumindest sehr unsachlich. Das ist eine faire
Beschreibung, die sich jedoch persönlich und beruflich verheerend auswirken kann.

GLEICHEITSIDEALE

Es dürfte jedem aufgefallen sein, dass wir den Grundsatz der Gleichheit benutzen,
ohne den Inhalt wirklich zu hinterfragen. Die rechtliche Gleichheit ist ein Schutz vor
staatlicher Willkür. Aber in den privaten und den beruflichen Beziehungen wird er kaum
angewandt. Wir sind alle von Geburt an ungleich. Durch soziale Privilegien und einer
besonderen Begabung werden viele in ihrem Selbstwertgefühl erheblich darin bestärkt,
dass sie sich von anderen abheben. Dieser narzisstische Blickwinkel kann sich negativ
auswirken, wenn sich der Einzelne über andere direkt und indirekt erhebt.
Es geht die gegenseitige Achtung verloren. Deshalb sollte jeder die Wirklichkeitsformel
für sich überdenken. Diese lautet:
Jeder besitzt Intelligenz =   I
Jeder besitzt einen sozialen Status =   S
Jeder bekommt durch I und S eine entsprechende Bildung = B
Jeder lebt durch I, S und B in einem bestimmten Beruf =   B
Jeder erhält durch I, S, B und B einen gesellschaftlichen Status =  GS
Jeder besitzt einen unbewussten Charakter = C
Egal wie alt jemand ist, es trägt dazu bei, wie wir denken und fühlen= A
Die Summe aller unserer tatsächlichen oder subjektiven Persönlichkeitswerte
nennen wir Verstand.
Deshalb lautet die Formel für unsere gegenseitigen Beziehungen:

I+S+B+B+GS+C+A bestimmen unser Bewusstsein. Dieses wiederum trägt dazu bei,
unsere Rolle privat und gesellschaftlich einzuordnen.
Diese Faktoren prägen unseren Geist.  Schließlich sagt dieser etwas darüber aus,
wie wir denken, empfinden und handeln
Denn unsere Wahrnehmung entscheidet, ob wir die Gleichheit bzw. Ungleichheit
sachlich  beurteilen und leben können.
In unserer Gesellschaft gibt es Fakten, die jeder kennt, der die geistige Begrenzung
aller vor Augen hat, aber nicht als Problem besprochen werden. Dazu gehört, dass
wir alle die genannten Mosaiksteine unserer Persönlichkeit als individuell einordnen,
so dass es als Schicksal hingenommen wird, ob jemand darin die Reife erlangt .
Andere Autoren wie Theodor Bovet oder Dr. Dahlke bestätigen mich in der Meinung:
Jeder sollte die eigene geistige Reife als Aufgabe sehen können. Dieses Tabuthema
ist durchaus ein demokratisches Geheimnis, weil die Bildung XYZ zu Berufen führt und
stillschweigend annimmt, dass jeder- diesbezüglich sind Mann und Frau gleich - selbst
darauf achtet, dass er geistig reif wird. Jeder denke an die vielen Hobbys, die uns Zeit
kosten, aber auch die Muße nehmen über uns nachzudenken.
Warum dies bei mir von Kindheit an wichtig war, beschreibe ich hinreichend in anderen
Themen. Z.B. WISSENWERTES ÜBER DAS ALTER.  

DEMOKRATISCHE STRUKTUREN

Eigentlich müssten alle demokratischen Idealisten laufend protestieren, wenn man sich
die undemokratischen Strukturen vor Augen führt.  Bei der Auswahl der Kandidaten in
Deutschland sind ausnahmslos Beruf, Beziehungen und sozialer Status die Kriterien,
die für ein Amt befähigen. Es repräsentieren die Personen die Demokratie, die andere
bereits als inkompetent einstufen konnten. Diese Praktiken gelten als normal. Die
davon begünstigten Menschen tragen dazu bei, dass de facto eine Klassengesellschaft
hingenommen wird. Wer dies kritisiert, wird mit öffentlichen Totschlagsargumenten
als unqualifiziert abgestempelt. Diese Problem ist in allen Ländern zu beobachten, die
sich Demokratie nennen. Dabei denke ich an die bekannten Zivilisationen.
Als Beispiel nenne ich Russland, Indien, die USA und England. Es werden nur kurze
Hinweise gegeben. Bei Interesse können diese ergänzt werden.
Der derzeitige Regierungschef in Russland wurde von einem deutschen Amtsinhaber als
lupenreinen Demokraten bezeichnet. Dabei weiß jeder, der dessen Politik verfolgt, dass
innenpolitisch stark autokratisch regiert wird. Die Kontrolle ist perfekt. Die sozialen
Bedingungen für die Mehrheit verheerend. Wie wurden die Oligarchen reich? Doch nur
deshalb, weil die Politik es zugelassen hat.
Kaum einer in der veröffentlichten Meinung bestreitet, dass Indien eine Demokratie sei.
Das bis dato geltende Kastensystem ist mit einer modernen Demokratie unvereinbar.
Eine kleine, enorm reiche Minderheit beherrscht das Land. Die sozialen Verhältnisse
sind gemessen an einem vernünftigen Mindeststandard menschenunwürdig. Wahlen
bestätigen nur das Kastensystem. Die Religion dient als Vorwand dafür, dass nichts in
den Strukturen geändert wird.
Die USA sind formal und de jure eine Demokratie, aber deren Strukturen haben
die vernünftige Basis einer reformfähigen Demokratie verlassen. Wer Präsident werden
möchte, muss hunderte Millionen Dollar besitzen oder diese durch Beziehungen locker
machen können. Eine Minderheit teilt sich die Macht von Wahl zu Wahl. Weil dies zwei
Parteien sind, die um die Führung streiten, nennen wir das  demokratisch.
Es sind zwei Lager, die ihre Positionen um kaum einen Preis ändern wollen. Vor den
Präsidentschaftswahlen werden idealische Schlagworte gebraucht, die nach der Wahl
als Wahlofferten verniedlicht werden. Die USA geben sich als perfekte Demokratie
nach außen hin und zeigen damit die unrealistische Wahrnehmung ihrer Wirklichkeit.
Fakt ist: Das kalvinistische Bewusstsein beherrscht die politisch Mächtigen. Verkürzt
heißt das: Wen Gott liebt, der ist auf Erden erfolgreich. Die anderen haben sich mit
ihrer Rolle abzufinden. Viel spricht dafür, dass die Mehrheit ihr Schicksal hinnimmt.
Die Mehrheit wurde in allen Demokratien machtlos gemacht. Denn die gewählte
Minderheit entscheidet zu ihrem Vorteil und nennt das gerecht oder Chancengleichheit.
Wozu brauchen Menschen privat in einer zivilisierten Gesellschaft Waffen? Warum wird
die Gesundheitsversorgung für alle bis heute kritisiert? Die politische Klasse der USA
kann nicht einsehen, dass ihr Bewusstsein von einer religiösen Überzeugung geprägt
ist, die die Menschen a priori in die bevorzugten und benachteiligten Menschen einstuft.
England gilt als das Mutterland der Demokratie. Warum eigentlich? Bis heute wird
die Monarchie vehement verteidigt. Die Strukturen verhärten nur das System der
herrschenden Minderheit. Es kann kein Politiker Verantwortung übernehmen, der das
geltende Königreich kritisiert. Der König, die Königin hält die Thronrede. Gegner der
Monarchie werden politisch und öffentlich einfach ignoriert.
Warum ändert sich an solchen Strukturen nichts? Weil das gegenwärtige politische
Denken gar nicht alle Menschen als gleichwertig einstuft. Die Politiker der erwähnten
Länder benutzen die Ideale, um die Mehrheit kleiner zu reden als sich viele finden.
Der natürliche Disput unter den Menschen reicht aus sich mit der Rolle abzufinden, die
die Minderheit der Mehrheit zubilligt. Wo ist die Demut: Wir sollten Strukturen ändern,
damit Gesellschaft nicht weiter gespalten wird?
Wer meine Texte genau liest, weiß, weshalb ich eine eigene Meinung besitze, die ich im
Interesse einer demokratischen Reformfähigkeit mitteile. Wer die weitere Spaltung der
Gesellschaften nicht allein in Deutschland reduzieren möchte, sollte sich als Politiker
diesen Fakten stellen und sie im Interesse der Menschen vernünftig beantworten.
Zu den demokratischen Geheimnissen gehört, dass die momentanen Strukturen als
zeitlos gültig angenommen werden.

GEWALTENTEILUNG.
 
Die Demokratien meinen und lehren, dass die Gewaltenteilung ein Indiz für die
Volksherrschaft ist und bleibt. Die Gerichte sind jedoch in der Summe kaum kritisierbar.
Die von mir vorgeschlagene VIERTE GEWALT -, die auch vermittelnde Gewalt genannt
werden könnte, würde manche rechtlichen Unsicherheiten beseitigen. Deren Funktion
wäre folglich beim jeweiligen Gericht vor einer Entscheidung gehört zu werden, wenn
das so genannte öffentliche Interesse oder die persönlichen Konsequenzen bestimmend
wären. Beispiele können öffentlich bekannte Vorgänge sein. Im Moment ist die
abgelehnte Anklage zu nennen. 21 Menschen starben bei der Love Parade in Duisburg.
Hunderte Menschen wurden verletzt. Nun sagte das Gericht: Die Unterlagen für eine
Anklage seien nicht ausreichend. Die zuständige Staatsanwaltschaft bestreitet das.
Der Nichtjurist sieht zunächst, dass Juristen diese Unterlagen gegensätzlich  beurteilen
können. Für einen Rechtsstaat ist  die Weigerung des Gerichtes nach Verantwortlichen
zu suchen, ein bedauerliches Vor- Urteil. Nun soll ein weiteres Gericht prüfen, ob das
Verfahren trotzdem eingeleitet wird. Für die Angehörigen ist es aus rechtsstaatlicher
Sicht eine Ohrfeige für jedes natürliche Rechtsempfinden. Eine vierte Gewalt könnte
vor einem erneuten Gerichtsverfahren auf die Fehlentscheidung hinweisen und
ggfs. begründen, dass unnötige Kosten und Zeit vermieden werden können, wenn
anders entschieden wird.
Bei juristischen Vorgängen wird viel zu selten daran gedacht, dass Richter mit ihrem
Charakter entscheiden, weil es viele Kann- Vorschriften gibt, so dass der Spielraum
für subjektive Entscheidungen gar nicht klein ist. Weiteres Beispiel: In Deutschland
geht die öffentliche Meinung davon aus, dass Satire ungestraft bleibt. Nun hat eine
Satire den türkischen Politiker scharf kritisiert. Plötzlich lesen wir: Der Satiriker wird
angeklagt. Egal, was daraus wird: Es ist ein Einschnitt in die eigenen Gesetze, wenn
eine satirische Kritik so überbewertet wird.

WAHLEN    

In Deutschland und in anderen demokratischen Ländern sind die Wahlgesetze so
komplex, dass der Einzelne kaum noch den Überblick haben kann. Wichtig bleibt, dass
wir die so genannte 5% Klausel haben. Diese wird historisch begründet, ist aber nach
fast 7O Jahren kaum noch gerechtfertigt. Außerdem beginnt bereits an diesem Punkt
die politische Unsachlichkeit. Es besteht keine Wahlpflicht, die aus Verantwortung für
eine stabile Demokratie angemessen wäre. Die oft zu geringe Wahlbeteiligung hilft den
Parteien, die etabliert sind. Alle die nicht wählen, weil sie dies als Protest sehen, helfen
den Gruppen, die sie eigentlich bestrafen wollen. Weil es dem Machterhalt dient, wird
bis dato keine Wahlpflicht eingeführt. Folgendes einfache Rechenbeispiel kann in der
Hochrechnung zeigen, dass wir inzwischen ein Wahlrecht haben, das der Minderheit
hilft. Spricht man aber von einer Wahloligarchie, zeigen sich die Politiker taubstumm.
Nichts hören, nichts wissen, nichts sagen, lautet die Devise.
Beispiel: Von tausend Wahlberechtigten wählen die Hälfte. Bei der Sitzverteilung wird
jedoch so gerechnet als hätten alle gewählt. Weil überwiegend diejenigen wählen, die
sich bestimmten Parteien zugehörig fühlen, erhalten diese auch die meisten Stimmen
der abgegebenen 5OO Stimmen. Dass dies viele Wahlberechtigte nicht stört, zeigt wie
wir bereits machtlos gemacht wurden und uns damit abgefunden haben. Die Medien
haben diese Realität verinnerlicht. Nur wenn ich die bereits erwähnten Gründe dafür
berücksichtige, wird klar, weshalb staatliche Organe keinen Reformstau sehen. 

PRIVILEGIEN

Wenn Sie distanziert meine Meinung lesen - können, wird Ihnen deutlich, dass sich
unsere Strukturen bereits so verfestigt haben und kaum noch hinterfragt werden.
In der Öffentlichkeit wird nicht thematisiert, dass damit eine Minderheit die Strukturen
in Politik und Gesellschaft beherrscht. Aus dem allgemeinen menschlichen Verhalten ist
nachweisbar, dass sich - fast - jeder der Macht besitzt, diese dazu nutzt sich  Vorteile
zu genehmigen. Diese werden dann entsprechend verteidigt. Dieser Hinweis gilt für alle
bekannten Zivilgesellschaften. Wir können das überwiegend am besten nachvollziehen,
wenn wir ein anderes Land als Beispiel nehmen. Deshalb erwähne ich die USA: Jeder
weiß, dass sich das Land als stolze Demokratie betrachtet. Während ich die Argumente
schreibe ist gerade Wahlkampf. Dabei fällt oft der Satz: "Ich werde für Gerechtigkeit
eintreten ..." Der kritische Beobachter fragt sich: Warum fällt es euch so schwer, dafür
die Strukturen zu schaffen? Die pauschale Antwort lautet: Zwei mächtige Parteien
ringen um ihre Macht und deren Privilegien. Die Ungleichheit in den USA wird in der
fatalen Konsequenz von den Regierenden nicht bewusst empfunden. Es zeigen sich
Faktoren, die von außen betrachtet als unverständlich eingeordnet werden - können.
Es ist die religiöse Philosophie die beinhaltet: Der gläubige Christ ist erfolgreich im
Leben. Der Umkehrschluss bedeutet: Wer nicht erfolgreich ist, ist kein wirklich
gläubiger Christ. Demzufolge hat er sich damit abzufinden. Sonderbarerweise sieht das
die Mehrheit der US- Amerikaner so. Folglich braucht die herrschende Minderheit in
Staat und Gesellschaft keine Privilegien abgeben. Dabei bleibt es unverständlich, dass
etwa eine gesetzliche Krankenkasse für alle nicht für nötig gesehen wird.
Gerechtigkeit ist ebenfalls ein geistiges Axiom. Im Alltag kann das bedeuten: Dass du
arm bist ist gerecht, weil du nichts anderes verdienst. Insofern fehlt in den USA das
Bewusstsein, dass alle Menschen gleich sind. Bestätigt wird dieser Mangel, wenn
Sie sich die Benachteiligungen der schwarzen US - Amerikaner beispielhaft vor Augen
führen. Das reformbereite demokratische Bewusstsein benötigt Empathie, damit die
jeweiligen Verantwortlichen ihren gesellschaftlichen Auftrag einsehen und umsetzen.    

ELITEN

Die negativen Aspekte menschlichen Verhaltens sind genug bekannt. Warum gibt die
Elite an, dass sie politisch die allgemeinen Grundsätze befolgen? Die folgende Antwort
wird beispielhaft erwähnt. Sie sollten sich die Zeit nehmen, einige Antworten zu finden.

Unsere Bildung versäumte den Alltag bzw. unser Verhalten in den Schulen
als Unterricht einzuführen. Dies ist ein wichtiger Grund dafür, dass vielen nicht bewusst
ist, dass unsere Werte fast ausschließlich geistige Axiome sind.
Diese nicht beweisbaren  Begriffe werden je nach Blickwinkel des Betrachters
verwendet.  Sage ich: Das wissen die Eliten und Bildungspolitiker, könnte ich sagen:
Der Mehrheit wird trotz Aufklärung eine fundamentale geistige Einsicht vorenthalten.
Damit ist es leichter etwa den Begriff Freiheit als Postulat hinzustellen, weil kaum
einer fragt: Wie ist die Freiheit im Alltag verantwortlich anzuwenden. Fast jeder meint,
das zu wissen. Das führt u.a. dazu, dass die Elite gezielt und bewusst eine geistige  
Disziplinierung nutzt, ohne selbst ihre Privilegien zu hinterfragen oder abzubauen .  

POLITISCHE WIRKLICHKEIT

Die  Volksabstimmung in England Ende Juni 2O16 wird unabsehbare Folgen für England
und die EU- Bürger haben. Es ist konstruktive Kritik, wenn festgehalten wird. Der, für
die Abstimmung verantwortliche Premierminister C., hat vorher nicht überlegt bzw.
geprüft, ob diese innerparteiliche Kontroverse ein Referendum benötigt. Wir sehen
dabei, dass ein Regierungschef noch kein Staatsmann ist. Dieser hätte zum Wohle
des Landes, die Menschen und im Interesse Europas eine Abstimmung unterlasen.
Der Parteifreund J. will dessen Posten und setzt sich an die Spitze der Brexit-Gruppe.
Für beide trifft zu, was ich im letzten Abschnitt über die Elite getextet habe. Sie gingen
gemeinsam auf die gleiche Eliteschule und kannten sich folglich von Jugend an. Nun führten
sie einen Machtkampf auf der Bühne der Medien. Kein Kommentar nennt die tragische
Beziehung zueinander. Der Vorgang bestätigt meine kreative Studie über unsere
unbewussten Beziehungen. Bezogen auf diese Abstimmung wurde klar, dass beide
kaum an ihre politische Verantwortung, sondern an den Machtkampf gedacht haben .
Tragisch bleibt, dass offensichtlich weder ein britischer Politiker noch die Königin vor
der Befragung sagte: Stopp! So geht es nicht. Sie schaden unserem Land und
damit den Menschen. Es wurde bekannt, dass die Brexit- Befürworter mit falschen
Angaben und Versprechen die Emotionen angesprochen haben.
Es wird eine öffentlich verschwiegene Variante deutlich: Die politische Bildung wurde in
sämtlichen Zivilisationen vernachlässigt. Dies führt dazu, dass Wahlen zu oft unsachlich
durchgeführt werden. Überwiegend sollen Ältere für den Austritt gestimmt haben.
Menschen, die aus irrationalen Ängsten auf die falsche Werbung hereingefallen sind.
Die Mehrheit der Briten wurde für eine politische Auseinandersetzung missbraucht.
Die Ratlosigkeit der EU- Politiker danach zeigt, dass das Ergebnis alle überrascht und
schockiert hat. Dieser Beitrag wurde am 29.Juni 2O16 verfasst. Falls Ergänzungen
notwendig werden, bleibt das Datum wichtig. Anfang Juli 2O16 erfahren wir, dass J.,
der massiv für den Austritt geworben hat, aufgrund innerparteilicher Konflikte, die
diesbezügliche Führung abgibt. Auch der Brite F., der 17 Jahre lang in Brüssel für den
Austritt gearbeitet hat, sagt nun: "Ziel erreicht. Ich will leben." Diese elitäre Arroganz
ist nicht zu überbieten. Es reichte diesen Beiden nicht, ihre Wahlberechtigen für
ihren egoistischen Machtkampf zu missbrauchen. Die Verantwortung für ihr Land
und für die Menschen in der EU ist ihnen unbekannt. F. will jedoch noch im EU-
Parlament bleiben. Verantwortungsloser geht es nicht.

MENSCHENBILD

Welches Menschenbild leben Sie?  Sagen Sie nicht: Selbstverständlich das christliche
Menschenbild. Diese Antwort wäre nämlich bereits kritisierbar. Bei diesem Hinweis geht
es mir  um die praktische Seite des Menschenbildes. Die Mehrheit wird durchaus
materialistisch erzogen. Dazu gehört, uns wird die Freude über einen Besitz anerzogen,
ohne dass wir genauer darüber nachdenken.
Beurteilen Sie welches Menschenbild die Brexit- Befürworter haben. Zunächst gehe
ich nicht darauf ein, weil Sie Ihre Meinung mitteilen sollten.
Das materialistische Menschenbild wird öffentlich, oder auch privat mit den Idealen
des christlichen Menschenbildes überdeckt. Das christliche Menschenbild wird in der
praktischen Lebenssicht nicht genügend erörtert und zwar weder gesellschaftlich noch
politisch.
Es beinhaltet die doppelte Verantwortung,
die aufgrund unserer existenziellen Vorrangigkeit zu wenig gelebt wird. Liebe deinen
Nächsten wie dich selbst, wird vom praktizierten Individualismus kaum gesehen. Im
Mittelpunkt steht das Ich: Ich habe eine Meinung, ich muss mich behaupten usw.
Fragen Sie auf wessen Kosten? Der angestrebte Erfolg in Sachen XY ist ein geistiges
Axiom. Wenn Sie es beachten, herzlichen Glückwunsch!
Zum Menschenbild gehört, was ich Anfang Juli 2O16 vom NRW Landtag erfahren habe.
Es kann nur kurz erwähnt werden. Meine Petition, die darauf hinwies, dass in den
weiterführenden Schulen über den Lebens-Alltag informiert werden sollte, wurde
lang und breit zurückgewiesen. Die Behörde verteidigt sich also ausgiebig, dass in der
Bildung alles berücksichtigt wird. Unerhört aber war, dass einige virtuelle Dinge über
mich zusammengebastelt wurden, die mich kleinmachen sollen. Es wird erneut
meine Einsicht bestätigt, dass Behörden meinen: Weil sie die Macht haben, dürfen sie
das. Dieses Menschenbild entspricht dem absolutistischen Denken.
Dies ist jedoch in einer demokratisch strukturierten Gesellschaft unangebracht.
Bedauerlich war, dass diese Diffamierung anonym, also ohne Namen formuliert
wurde. Dies war gezielte und bewusste Altersdiffamierung. Denn es dauert viele
Jahre bis ein geistiges Konzept erarbeitet ist.
Im November 2O17 wird vom Datenschützer ein Schulfach Medienkompetenz
gefordert. Diese sollte aber Teil der Alltagskunde sein.

77 KONSTRUKTIVE THESEN FÜR EINE REFORMFÄHIGE DEMOKRATIE1

Wer sich der begrenzten Situation aller Gesellschaftsordnungen bewusst wird, kann
konstruktive Impulse erkennen und nachhaltig mitgestalten.

Demokratie ist ein gesellschaftliches Ideal, das in einer Massengesellschaft kaum
zufriedenstellend umgesetzt werden kann.

Die Ideale werden in der Öffentlichkeit absolut gesetzt, weil die Mehrheit einen
geistigen Überbau benötigt.

Alle Zivilisationen leben davon, dass die große Mehrheit der Menschen sich in die
gesellschaftliche Rollenverteilung fügt.

Das Bildungssystem suggeriert allen, dass die Ideale von Gleichheit und Freiheit fair
praktiziert wird.

Dabei wird gezielt und bewusst verschwiegen, dass die sozialen und gesellschaftlichen
Strukturen eine wirkliche Chancengleichheit verhindern.

Die geforderte Chancengleichheit für Frauen lenkt lediglich von diesem grundsätzlichen
Defizit der Gesellschaftsordnung ab.

Als Beleg kann die Kandidatenauswahl vor Ort genommen werden. Es zählt die soziale
und berufliche Position des Bewerbers.

In Deutschland wird das Ideal  der repräsentativen Demokratie hochgehalten. Dabei
ist längst eine privilegierte Auswahl für eine Minderheit strukturell etabliert.

In anderen Demokratien ist es vergleichsweise ähnlich, nur die Strukturen sind bereits
anders gestaltet. Deshalb wird dies nicht beachtet.

In wichtigen Meinungen sollten wir durchaus den eigentlichen Sinn nachvollziehen.
Deshalb ist Demokratie als Volksherrschaft gar nicht umsetzbar.

Die athenische Demokratie zeigte bereits den Mangel, weil sie Banausen, wie die  
nicht wahlberechtigten Menschen genannt wurden, diffamierte.

Dies bedeutet, unsere Bildung vermittelt bis heute als selbstverständlich, dass wir alle
ungleich sind, ohne dies zuzugeben.

Der Begriff der Demokratie wird folglich weiterhin relativiert und somit unsachlich
verwendet.

Dies wirkt sich in den Herrschaftsebenen der bekannten Zivilisationen aus.
Die verschiedenen tiefgreifenden Gründe werden direkt oder indirekt erwähnt.

In Deutschland wurde versäumt das absolute Denken im Grundgesetz zu hinterfragen.
Für andere Staaten trifft dies ebenfalls zu.

Die sogenannten plebiszitären Instrumente werden meistens strikt abgelehnt.
Die Direktwahl des Bundespräsidenten ist ein Beispiel für mangelnde Reformwillen
der politischen Klasse.

Es wird stets betont, dass wir in einer klassenlosen Gesellschaft leben. Dies stimmt
lediglich de facto, de jure wird die Ungleichheit in unserer Gesellschaft praktiziert.

Dazu betrachte jeder die völlig überzogenen Steuervergünstigungen für große
Vermögen.

Es reicht nicht aus zu sagen: Vor dem Gesetz sind alle gleich. Dies sollte sich auch in
Gesetzen zeigen und lebensnah auswirken.

Gesetze werden von Menschen gemacht. Diese simple Wahrheit beinhaltet jedoch die
Unfähigkeit der Menschen stets faire Gesetze zu machen.

Wenn die Politik die Vermögen schont und andere Privilegien gewährt, widerspricht
dies dem Geist der Solidarität. Die Rechtfertigungen sind menschlich verständlich,
führen gesellschaftlich jedoch weg von den Grundannahmen der Demokratie.

Die Menschenwürde der Obdachlosen wird dauernd angetastet. Denn, wer keinen
Wohnsitz hat, kann auch nicht wählen. Die Unterlagen sind nicht zustellbar.

Eine reformbereite Demokratie sollte Defizite erkennen und reduzieren.

Die Menschen sind unfähig für alle sozial gerechte Gesetze zu machen.

Diese Versäumnisse sind möglich, weil unsere Bildung nicht eingesteht, dass  Werte
geistige Axiome sind, die jeder nach seinem Intellekt beurteilen kann. Davon macht die
veröffentlichte Meinung und insbesondere die Politik reichlich Gebrauch.  

Es wird öffentlich verschwiegen, dass die unbewussten Machtbeziehungen die Auswahl
in sämtlichen politischen Gremien bestimmen.

Wer eine Funktion, ein Amt innehat, stellt dabei die Ideale in den Vordergrund, so dass
diese inhaltlich seit 1949 nicht hinterfragt wurden und noch immer nicht werden.

Dieses System funktioniert auch deshalb, weil die meisten Menschen hierarchisch
determiniert sind. Die da oben, wir da unten, ist eine Bremse dafür das geltende
Denken zu prüfen.

So wurde es möglich, dass das absolutistische Denken bis dato nicht angezweifelt wird.

Dies verhindert aber die Bereitschaft der Politik plebiszitäre  Instrumente einzuführen.

Die geistigen Fundamente der Demokratie werden oft ohne Erläuterungen verwendet.

Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die politische Bildung im angemessenen Umfang
versäumt wurde.

Der geistige Absolutismus in der Gesetzgebung wird als unabwendbar vermittelt.

Die gesellschaftlichen Werte sind überwiegend geistige Axiome. Diese Einsicht könnte
Verantwortliche nachdenklicher machen.

Niemand ist Feind der Technik der auch die Kehrseite aufzählt. Dazu gehört der frühe
und maßlose Gebrauch dieser multifunktionalen Geräte.

Es heißt: Etwa 1O% der Verkehrsunfälle werden dadurch verursacht, weil die Fahrer
durch Handy`s und andere mobile Apparate abgelenkt wurden.  

Wir leben in einer Wahldemokratie, die sich erlaubt die Mehrheit von den Herrschafts-
Organen auszuschließen.

Es ist eine begrenzte Regierungszeit politisch zu vereinbaren.

Die Kleinstaaterei von 16 Bundesländern ist zu reduzieren.

Bürgerproteste bleiben ohne Wirkung.

Die Macht der Lobbyisten ist sofort zu begrenzen.

Die Macht der Finanzmärkte schadet der Demokratie.

Politische und soziale Privilegien sind zu  reduzieren.

Die gesellschaftliche Individualisierung lenkt von den Defiziten ab.

Die narzisstische Atmosphäre reduziert die Bereitschaft anderen zu helfen.

Es werden selten politische Widersprüche gesehen, geschweige denn diskutiert.

Es wird weiterhin Machtpolitik betrieben.

Der Frieden bleibt nicht sicher, solange die Atomwaffen nicht vernichtet werden.

Soziale Aufgaben sind laufend auszubauen.

Wir leben längst in einer sozialen und strukturellen Zwei- Klassengesellschaft.

Ein Drittel der Menschen können alle Vorteile für sich nutzen.
Zwei Drittel der Menschen in den Zivilisationen können täglich um ihre soziale
Existenz bangen.

Große Institutionen agieren nebeneinander her. (N. Luhmann)

Es fehlt die ausreichende staatliche Kontrolle die Gesamtverantwortung zu leben.

Das etablierte Beziehungsgeflecht ist undemokratisch.

Die Zivilisationen müssen in ihrem eigenen Interesse die oligarchischen Strukturen
abbauen.

Die Volksherrschaft ist ein Ideal, das nicht erreicht werden kann.

Die Minderheit weiß das und lässt die eigenen Privilegien durch Wahlen bestätigen.

Finanzielle und soziale Opfer verlangen die Regierenden nur von der Mehrheit.

Gleichheit ist ein geistiges Axiom und damit ein Ideal und kaum zu verwirklichen.

Es fehlt die juristische - vermittelnde - 4.Gewalt, um den Einzelnen zu beraten.

Ein zukunftsorientierter Gesellschaftsvertrag kann die strukturelle Beteiligung
der Mehrheit an der Herrschaft verantwortlich regeln.

Die globalisierende Wirtschaft hat die globale Verantwortung umzusetzen.
Bisher überwiegt die Ausbeutung.

Es müssen die politischen und geistigen Widersprüche des Zeitgeistes thematisiert
werden.  

Dazu die enorme Differenz zwischen Ideal und erlebte Wirklichkeit.

Die Demokratien benötigen eine geistige Evolution.

Die Isolation mittels des politisch gewollten Individualismus ist zu überwinden.

Die Atmosphäre des selbstverliebten Menschen schadet ihm und der Gesellschaft.

Der natürliche Bezug zur erlebbaren Wirklichkeit ist verloren gegangen.

Das System der Brot und Spiele ist politisch zu reduzieren.

Es fehlt vielen Menschen die geistige Reife Zusammenhange sachlich und
distanziert zu erkennen und zu beurteilen.

Die Erziehung zum partiellen Verzicht der gesamten Angebot bleibt
lebenswichtig.

Die Sinne sehen - hören dürfen nicht verkümmern.

Die Politik teile und herrsche ist anachronistisch.

Konstruktive Reformen sind für  eine stabile Demokratie unverzichtbar.

Die Sozialversicherung für alle Berufstätigen ist überfällig.

Das materialistische Menschenbild darf nicht Standard werden.

Die Fallpauschale kann den betroffenen Kranken zum Kalkulationsobjekt machen.

Die Eliten müssen sich für eine reformfähige Gesellschaft öffnen.

Geschieht dies nicht entstehen Oligarchien, die die Wahlen missbrauchen.
um weiter Macht auszuüben.

Solche geschlossenen Gesellschaften sind keine Demokratie.

Das Besitzstandsdenken muss hinterfragt werden.


bis hier ca. 77 Thesen zur demokratischen Erneuerung.

NATURWISSENSCHAFT

Haben Sie bereits verinnerlicht, dass die Naturwissenschaften absolute Priorität in
allen Industrieländern haben? Zunächst wurde dadurch die technische Entwicklung
möglich. Daraus folgte für die Mehrheit ein menschenwürdigeres Leben als es grob
eingeordnet vor dem 18.Jahrhundert der Fall war. Dabei erinnere ich an das Genie
Leonardo da. Vinci. Er prägte Entwicklungen, die erst Jahrhunderte später für den
Gebrauch umgesetzt werden konnten. Nehmen Sie dessen Fluginstrumente.
Momentan wird überhaupt nicht die Kehrseite des technischen Fortschritts beachtet.
Verkürzt ist anzumerken, dass die Menschen nicht alles herstellen sollten, was
technisch machbar ist. Stichwort: Gigantomanie auf etlichen Sektoren .
Flugzeuge und Schiffe werden in Größen umgesetzt, die bei Unglücken oder anderen
Ursachen von Menschen nicht beherrschbare Konsequenzen mit sich bringen.
Es wird auch viel zu wenig beachtet, dass der Einzelne ständig an den vernünftigen
Gebrauch aller technischen Geräte denken sollte. Das beste Beispiel bleibt das Auto.
Wer denkt daran, dass es eine fahrende Maschine ist, die maßvoll gebraucht
werden muss, damit keine unnötigen Unfälle geschehen?
Aus Zeitgründen wird das Thema nur angedeutet.
Thesen Macht und Beziehungen folgenCharaktere
Warum ist das wichtig ?  
Fortsetzung folgt.  Gute Gründe können mir mitgeteilt werden.
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Hubert Laufer

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